iPhone Ultra: Apples erstes Falt-iPhone kommt – das steckt drin

Apple bringt diesen Herbst sein erstes faltbares iPhone auf den Markt. Das iPhone Ultra soll mit knackscharfem Innendisplay, Touch ID und iOS 27 kommen – alle Infos im Überblick.

iPhone Ultra: Alles, was Apple für sein erstes Falt-iPhone plant

Diesen Herbst macht Apple einen Schritt, den die Konkurrenz schon länger gegangen ist – aber Apple wird es natürlich „besser” machen. Das erste faltbare iPhone soll schlicht iPhone Ultra heißen, und die bisherigen Leaks zeichnen ein ziemlich klares Bild. Hier ist, was uns erwartet.

Ein Formfaktor, der anders denkt

Das iPhone Ultra klappt nicht wie ein übliches Falthandy – also nicht hochkant, sondern im Querformat auf. Zugeklappt ergibt sich ein kurzes, breites Gerät mit Außendisplay. Aufgeklappt liegt etwas in der Hand, das sich von der Größe her fast wie ein iPad mini anfühlt.

Wer an Samsung Galaxy Z Fold denkt, liegt designtechnisch gar nicht so falsch – aber Apple geht einen entscheidenden Schritt weiter: Das innere Display soll keine sichtbare Falte haben. Das wäre, ehrlich gesagt, ein echter Durchbruch für faltbare Smartphones. Bisherige Geräte kämpfen alle mehr oder weniger mit dieser Macke.

Das Gehäuse besteht aus Titan, die Bautiefe im aufgeklappten Zustand soll minimal sein – vergleichbar mit zwei übereinandergelegten iPhone Air. Erhältlich sein soll das Gerät zunächst nur in Schwarz und Weiß.

Zwei Displays, zwei Kameras vorne

Außen: 5,3 bis 5,5 Zoll – schmal und kompakt, aber ungewohnt breit im Format.
Innen: 7,6 bis 7,8 Zoll – das ist iPad-mini-Territorium.

Da das Gerät zwei Displays hat, verbaut Apple auch zwei Frontkameras – eine je Seite. Beide sollen mit dem 18-Megapixel-Center-Stage-Sensor arbeiten, den Apple zuletzt beim iPhone 17 eingeführt hat. Die Aussparung kommt als Punch-Hole.

Kameras auf der Rückseite: Weniger als beim Pro

Hier gibt es einen Haken für alle, die sich die maximale Kamerapower wünschen: Das iPhone Ultra kommt mit nur zwei Rückkameras – 48 MP Hauptkamera und 48 MP Ultraweitwinkel. Den Telezoom sucht man vergebens. Wer auf optischen Zoom nicht verzichten will, bleibt also beim Pro oder Pro Max besser aufgehoben.

iOS 27 mit Multitasking für den großen Screen

Ein großes Display nützt wenig, wenn die Software nicht mitzieht. Apple arbeitet deshalb laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman an exklusiven iOS-27-Features für das iPhone Ultra:

  • Zwei Apps gleichzeitig nebeneinander
  • App-Layouts angelehnt an das iPad

Kein vollwertiges iPadOS, aber deutlich mehr als das, was ein normales iPhone bietet. Ein sinnvoller Mittelweg – zumindest für den Start.

A20 Pro und der neue C2-Modem

Im Inneren werkelt der A20 Pro – Apples neuer Chip auf 2-Nanometer-Basis, der dank WMCM-Technik (Wafer-level Multi-Chip Module) effizienter arbeiten soll als seine Vorgänger. 12 GB RAM, aber mit schnellerem LPDDR5-Speicher. Der Chip soll auch im iPhone 18 Pro stecken.

Dazu kommt der C2-Modem – Apples zweite Generation des eigenen 5G-Chips, der die Qualcomm-Lösung endgültig ablöst.

Touch ID statt Face ID

Das überrascht ein bisschen: Das iPhone Ultra verzichtet auf Face ID. Stattdessen gibt es Touch ID im Power-Button, wie man es bereits vom iPad Air und iPad mini kennt.

Der Grund ist technisch nachvollziehbar: Für zwei vollwertige Face-ID-Module – eines je Display – ist das Gerät schlicht zu dünn. Ob Apple das bei einer späteren Generation nachrüstet, bleibt abzuwarten.

Preis: Das teuerste iPhone aller Zeiten

Die Preisgerüchte streuen stark, aber die Mehrheit der Analysten rechnet mit einem Einstiegspreis um die 2.000 Euro für das 256-GB-Modell. Manche tippen höher, manche niedriger – einig ist man sich nur darin: Günstiger als alles bisher Dagewesene wird es nicht.

Ob der Preis gerechtfertigt ist, hängt davon ab, wie gut sich das Gerät im Alltag schlägt. iPhone und iPad in einem – der Ansatz ist verlockend. Die Umsetzung entscheidet.

Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald Apple das Gerät offiziell ankündigt.

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