o2 Datenautomatik deaktivieren – so geht´s

Wer seine o2 Datenautomatik (o2 Datensnack) online deaktivieren will wird schnell merken, dass dies nicht möglich ist. Wie es geht zeige ich euch in diesem Beitrag.


Mit der Datenautomatik oder auch bekannt als O2 Datensnack hat der Mobilfunkanbieter o2 Telefonica im Februar 2015 etwas eingeführt, was nicht jeden O2 Kunden glücklich stimmen wird.

Was ist die O2 Datenautomatik?

Zwar profitiert nun jeder O2 Kunde ab dem Tarif O2 Blue All-in S von einem schnellen LTE-Netz, doch das erhöhte Internettempo beinhaltet auch eine Kostenfalle. Denn mit den neuen Angeboten von O2 führte das Unternehmen nun auch eine Datenautomatik ein die die O2 Rechnung trotz Internetflatrate schnell in die Höhe steigen lässt.

Inzwischen dürfte jedem bekannt sein, dass eine Internetflat nicht automatisch unendliches Datenvolumen bedeutet. Je nach Tarif steht einem ein festes Datenvolumen von 200MB bis 10 GB zur Verfügung. Bisher wurde die Surfgeschwindigkeit gedrosselt, wenn das monatliche Datenvolumen aufgebraucht war. Dies ist jetzt nicht mehr der Fall und das System bucht automatisch ein weiteres Datenpaket hinzu, wenn das eigentliche Datenvolumen aufgebraucht ist.

Für die sogenannten O2 Datensnacks kassiert O2 dann ordentlich ab. Die Datenautomatik kann monatlich bis zu drei mal zum Einsatz kommen und die O2 Rechnung ungewollt deutlich erhöhen.

Wer jetzt das erste mal von erfahren hat was die O2 Datenautomatik ist wird sicherlich geschockt sein. Doch das ist noch nicht alles! Wenn das ganze drei Monate hintereinander passiert und die Datenautomatik zum Einsatz kommt, dann wir man automatisch in das nächstgrößere Inklusivpaket von O2 verfrachtet für das dann zusätzlich zum höheren Tarif noch 5,- Euro für die Umstellung berechnet werden.

Mal schauen wie lange diese Art der verbraucherunfreundlichen Tarife noch exisitieren wird.

O2 Datenautomatik deaktivieren

Damit man nicht ungewollte zusätzliche Kosten bei seinem Tarif verursacht oder im schlimmsten Fall automatisch in einen höheren Vertrag rutscht sollte man die O2 Datenautomatik deaktivieren.

Im eigenen Onlineaccount ist dies leider nicht möglich und man muss die O2 Kundenhotline kontaktieren oder das ganze über den O2 Chat deaktivieren lassen. Die entsprechenden Kontaktdaten zu O2, um die Datenautomatik auszuschalten findet ihr weiter unten.

WICHTIG!

Egal ob die Deaktivierung der Datenautomatik über den Chat oder die Hotline durchgeführt wird. In beiden Fällen solltet Du darauf bestehen das ganze noch schriftlich per Mail oder Post zu bekommen. Nur so kannst Du letztendlich sicher sein, dass Du keine Überraschung mit dem O2 Datensnack bekommen wirst.

Datenautomatik5

 

Kaum vorstellbar, aber mir hat man im Chat auf Anfrage das ganze per Mail zu senden gesagt ich kann doch den Chatverlauf einfach kopieren. Das bringt aber nicht viel und ist bei einem möglichen Rechtsstreit sicherlich kein Beweis.

O2 Datenautomatik online deaktivieren

Falls O2 irgendwann mal die Möglichkeit einführen sollte, dass man die O2 Datenautomatik auch online in seinem Account deaktivieren kann, dann rate ich von dieser Methode ab, sofern man nicht umgehend eine Bestätigung der Deaktivierung per Mail bekommt. Aus eigener Erfahrung kann ich jedem nur Empfehlen den OnlineAccount nicht für Änderungen zu nutzen.

Bei mir ist es schon vorgekommen, dass von mir durchgeführte Änderungen plötzlich nicht mehr existierten. Bei der Kundenhotline wird einem dann irgendwas von technischen Problemem erzählt.

O2 Datenautomatik ausschalten

Wer also seine O2 Datenautomatik erfolgreich ausschalten will sollte sich über eine der nachfolgenden Methoden an den O2 Kundenservice wenden:

Per Post: Telefónica Germany GmbH & Co. OHG Kundenbetreuung 90345 Nürnberg
Per Fax: 01805-571766 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz)
Per Chat: Hier klicken
Per Hotline: Aus allen dt. Mobilfunknetzen 0176 – 88 85 52 22
Aus dem dt. Festnetz 089 – 78 79 79 40 0

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5 Comments
  1. Reply
    Martin 5. Februar 2016 at 18:52

    Ich empfehle euch den Namen des Mitarbeiters aus dem Screenshot zu nehmen.
    Da reagiert o2 sehr böse.
    Und ich persönlich finde es auch eine Frechheit vom Autor. Wer weiß ob der Mitarbeiter das so durfte und nicht aufgrund solcher Screenshots ärger bekommen hat.
    Leute echt, schreibt was ihr wollt aber respektiert auch die Mitarbeiter und deren Persönlichkeitsrecht

    • Reply
      Lars 5. Februar 2016 at 20:34

      Hallo Martin,
      danke für Deine Mitteilung.
      Warum sollte der Mitarbeiter ärger bekommen? Er hat mir gesagt ich kann es kopieren und dann ohne wenn und aber auf meine Bitte per E-Mail reagiert. Somit doch alles richtig gemacht, oder?

      Wenn O2 ihn deswegen feuert, dann liegt das Problem nicht an diesem Beitrag, sondern an O2. Also ich sehe diesbezüglich keinen Kündigungsgrund. Der Name steht auch nicht vollständig dort und ist ebenso wenig über Google zu finden – es handelt sich bei den Screenshot um ein Beispiel.

  2. Reply
    Martin 11. Februar 2016 at 08:16

    Vielleicht weil das Deaktivieren der Automatik von o2 nicht gewollt oder gern gesehen ist. Wie auch immer, das kannst du eben nicht beurteilen was ein Mitarbeiter darf und nicht darf.
    Du möchtest doch hier über o2 berichten, dann mach das gerne aber was ist daran so schwer den bearbeitenden Mitarbeiter zu schützen. Einfach bereits aus Anstand. Dass der Mitarbeiter das ok gibt, etwas zu kopieren heißt nicht, dass er das ok gibt seinen Chatverlauf überall zu veröffentlichen.

    Wenn ein TV Sender über etwas berichtet und z.B. den Schriftverkehr mit einem Unternehmen veröffentlicht, hat man sogar den Anstand, dass nur der Inhalt des Schreibens zählt und selbst dort werden Namen unkenntlich gemacht.

    • Reply
      Lars 11. Februar 2016 at 13:18

      Hallo Martin,
      danke für Deine Unterstützung. Wunschgemäß habe ich den erfundenen Namen unkenntlich gemacht. Somit dürfte der Beitrag für Dich ja langweilig sein, oder haste noch was gefunden woran man sich übertrieben aufhängen kann?

      Du hast übrigens Recht! Es ist ein Bericht über O2 und nicht über den Mitarbeiter. Bis auf Dich haben das auch alle so gesehen. Ich hoffe in Deinem Interesse gehandelt zu haben und wünsche Dir alles Gute.

  3. Reply
    Martin 18. Februar 2016 at 13:11

    Finde es nicht übertrieben ;) Vielleicht konnte ich dich bei deiner Berichterstattung für den Schutz von Personen (nicht Unternehmen) sensibilisieren… Wie es aussieht mit Erfolg. Daher alles richtig gemacht.
    Ach ja… und vielen Dank

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