Cicret Bracelet – Das Display auf der Haut

Wer sich das Promo Video des französischen Startup Unternehmens Cicret anschaut wird es kaum glauben. Das Team plant ein Armband mit einem eingebauten Projektor, der es ermöglicht Bildschirminhalte eines Smartphones direkt auf die Haut zu projizieren.


Das Video des Cicret Bracelet zeigt wie man das Armband im Alltag verwendet werden könnte. Durch eine bestimmte Bewegung des Unterarms wird das Armband aktiviert und projiziert den Bildschirm des Android oder iOS Gerätes auf den Unterarm und ermöglicht es dem Anwender Nachrichten, Infos und Medieninhalte zu sehen. Damit die Bedienung über das projizierte Bild auch funktioniert, sollen mehrere Sensoren in das Armband eingebaut werden die dann jede Fingerbewegung registrieren und auch noch wasserdicht sind.

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Die Verbindung zum iPhone, Tablet oder sonstigen Android oder iOS Gerät soll über Bluetooth oder WLAN hergestellt werden.

Zur Zeit sammelt das Unternehmen noch Spenden, um das Cicret Bracelet produzieren zu können. Für die Entwicklung der App und einen funktionierenden Prototypen rechnen die Entickler mit einem Budget von etwa 1 Millionen Euro. Bisher sind aber erst knapp 16% der Gesamtsumme an Spenden zusammengekommen. Wer sich bereit erklärt für das Projekt zu spenden wird in der „Wall of Fame“ des Unternehmens namentlich genannt.

Cicret Bracelet kaufen

Das Display Armband gibt es also noch nicht zu kaufen und wird noch nicht einmal produziert. Laut Entwickler soll es aber früher oder später für knapp 400,- Euro zu kaufen geben. Wann und ob es kommen wird ist also noch unklar. Alle interessierten können jedoch auf der Webseite den aktuellen Spendenstatus verfolgen. Momentan scheint es noch ein weiter Weg zu sein.

Selbst spenden?

Dank des Videos scheint es wirklich eine tolle Idee zu sein. Doch das Video ist natürlich bearbeitet und zeigt nur wie der Prototyp aussehen könnte. Es ist also alles noch recht unreal und warscheinlich ist auch das der Grund warum die Spendenaktion nur schleppend anläuft. In der heutigen Zeit sollte es doch eigentlich kein Problem sein für ein derart innovatives Produkt Investoren zu finden, oder? Es wäre auch nicht so schwer wenn das Unternehmen bereits einen Prototypen zur Verfügung hätte der genauso gut funktioniert wie im gezeigten Video. Da noch nicht einmal ein Prototyp existiert würde ich persönlich nicht spenden. Wer weiß was wirklich dahinter steckt.

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3 Comments
  1. Reply
    Timm 7. Januar 2015 at 02:47

    Kaum vorstellbar. Der Projektor müsste das Bild in genau dem richtigen Winkel auf den Unterarm projizieren und mit allen Lichtverhältnissen klarkommen.

    • Reply
      Jens Berger 7. Januar 2015 at 19:54

      Sehe ich auch so.

  2. Reply
    Maier 30. März 2015 at 01:29

    Naja das mit dem Projektor ist machbar da sehe ich das wenigere Problem. Aber 400 Euro da kann ich mir ein zweites Handy für kaufen. Also 50 fände ich ok aber 400??? Vor allem was soll das mit der Speicherkarte dem Wlan-Modul das brauchts doch alles nicht. Esgenügt doch vollomenn die Funktion das Schein-Handy auf der Hand zu bedienen das ist doch der Sinn der Sache.

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